... I´M CURRENTLY TAKING A BREAK ...

RIVER-BOARDEN >EndOfSeason< IN DUCKBAY 24.10.2009

12° Grad Aussen- und geschätzte 8° Grad Wassertemperatur hielten uns nicht davon ab, unsere überaus erfolgreiche Riverboard-Saison 2009 in hierfür würdiger Umgebung der Duckbay/Kössen und stilvoll mit leckerem Barbeque abzuschließen.
War das abgelaufene Jahr vorallem dadurch gezeichnet, mehrere Typen von Boards zu testen und uns mit dem Bungeeseilsystem vertraut zu machen, so glauben wir unser Basic nunmehr gefunden zu haben und planen für 2010 den nächten Step in Richtung Professionalität ... Stay tuned!

LÄRCHEGG - WILDER KAISER 03.10.2009

Im Ostkaiser habe ich am Sonntag das Lärchegg (2122 Meter) als sehr lohnende Tour entdeckt.
Es ist der nordöstlichste Gipfel im Wilden Kaiser und für den Nicht-Kletterer vom Kleinen Griesener Törl zu erreichen. Der direkte Zustieg dorthin liegt etwas versteckt auf dem Wanderweg Griesenau-Griesener Alm auf der rechten Seite (Fließrichtung) des Kaisertalbachs. Man überquert bei der Latschenölbrennerei den Bach auf einer kleinen Holzbrücke und geht dann auf diesem Weg etwa 50 Meter Richtung Griesener Alm. Der Wegbeginn ist durch einen Wegweiser markiert, der gerade noch zwischen den Bäumchen herausschaut, also genau hinschauen. Es geht nur kurz recht flach durch die Bäume und dann wird es mit einem Mal sehr steil und das wird auch bis zum Griesener Törl in über 1600 Meter Höhe kaum anders.
Am Törl nach etwa 90 Minuten steht man dann direkt vor dem Geröllkar, das nach einer flachen Mulde immer schmaler werdend südwärts in die Scharte zwischen Lärchegg und Gamsfluchten führt. Der „Weg“ ist manchmal recht gut, manchmal nur schwer in dem unterschiedlich groben Geröll zu erkennen. Der Einstieg in die Felsen liegt auf etwas über 1900 Meter. Von links zieht eine Rinne ins Kar herab, die oben am Nordostrücken beginnt und in Platten im Kar ausläuft. Man steigt im Kar noch weiter an diesen Platten vorbei: etwa 40 m höher setzt der Steig an. Der Weg durch die Felsen ist zunächst überwiegend Gehgelände mit leichten Klettereinlagen. Etwa 50 – 80 Meter über dem Einstieg berührt der Steig direkt die besagte Rinne, zunächst hilft ein Drahtseil über eine plattige Verschneidung hinweg und man steht direkt unter einem großen Klemmblock, an dem man links fast senkrecht gut 4 – 5 Meter ungesichert, aber über gute Tritte und Griffe vorbeiklettert. Dies ist die „Schlüsselstelle“ der ganzen Kletterei. Danach ist man bald an der Scharte, unter der unmittelbar die Ostwand abstürzt. Von da geht es noch mal gerade 5 Minuten in den Fels und man ist oben (1 Stunde vom Törl).
Bei guter Sicht hat man das gesamte Kitzbüheler Becken, die Kitzbüheler Alpen bis zu den Tauern im Süden vor sich. Nach Westen und Norden sieht man Maukspitze, Ackerlspitze und die Zacken über dem Griesener Kar sowie weiter draußen den Zahmen Kaiser und die Vorberge Richtung Chiemgau.

Start um 07.00 Uhr von der Fischbachalm bzw. Latschenbrennerei.















Das kleine Griesner Törl.













Blick zurück ins Griesener Tal und vis-a-vis zum Feldberg.



























Über dieses Geröllfeld erfolgt der eigentliche Aufstieg zum Lärchegg.













































Die Schlüsselstelle: tolle Klettereinlage und beim Retourgehen fragt man sich, wie man da bloß raufgekommen ist - aber halb so schlimm.

































Tiefer Abgrund knapp unterhalb vom Lärchegg und Nebengipfel.
































Mauck- und Ackerlspitze in direkter Nachbarschaft.













Blick in den hinteren Wilden Kaiser.













Lärchegg 2122 Meter.














Blick über den Nachbargipfel.











Allein am Gipfel.













































SCHUASTA GANGL & KNIESCHLADERER 23.09.2009

Einen sehr schönen Klettersteig in landschaftlich reizvoller Umgebung wählten wir während der Woche für einen schneidigen Work-Out. Der Steig hat einige knackige Passagen und luftige Stellen aber ist mit ausreichender Trittsicherheit und dem geeigneten Equipment gut zu bewältigen.
Mit dem Auto fahren wir zum Höhenparkplatz der Steinplatte in Waidring und wandern an der Stallenalm vorbei direkt an den Fuß der Felswand. Dort umrunden wir den Hauptfels und gelangen genau zum Einstieg ins Schuasta Gangl. Nach zirka der Hälfte, bei dem Felsturm, gibt es jetzt eine neue Variante, bezeichnender Weise der "Knieschladerer" genannt, die außen um den Turm herumführt und über eine Seilbrücke wieder hinter dem Turm auf den normalen Steig trifft. Schwierigkeit etwa B/C, ganz kurz etwa C.

Am Fuß der Felswand entlang.


















Über uns die Aussichtsplattform des Triassic-Parks.














Immer wieder führen Kletterrouten dem Fels nach oben - Sündenfall.


















Kletterroute - Baum des Lebens.















































Schuasta Gangl - Unser Einstieg und nachfolgender Zustieg zum Knieschladerer.


















Helmut steigt anfangs voraus.




























Ranger im Spagat.














Dem Knieschladerer ausgesetzt.














Das war ein besonders schöner Moment: die Sonne im Gesicht und unter mir nichts als Freiheit.




























Abwechslungsreiche Passagen.


















Am Ziel (Helmut und Robert).














Blick zu den Loferer Steinbergen.
































Sunset.