In den letzten Wochen und Monaten haben wir viel positives über Irland und seine Bewohner gehört und gelesen ... unsere Erwartungen in Land und Leute wurde jedoch bei weitem übertroffen.
Die Insel ist natürlich äusserst und in allen Variationen grün (forty shades of green). Ausserdem hat Irland eine atemberaubende und abwechslungsreiche Küste mit satt-grünen Weiden die direkt am Meer enden, weisse Sandstrände und Steilklippen die bis zu 200 Meter hoch sind. Dazwischen laden urige Fischerdörfer oder gemütliche Städchen zum verweilen (im Pub) ein. Ein weiteres, typisch irisches Merkmal sind die unzähligen Schlösser, Burgruinen und endlos langen und teilweise mehrere hundert Jahre alten Steinmauern, denen man immer und überall im Land begegnet. Abgerundet wird unser Gesamteindruck durch die ausserordentlich nette, humorvolle, hilfsbereite und zuvorkommende Bevölkerung Irlands.
Unsere Route führt uns mit dem Wohnmobil von
Dublin aus 2200 Kilometer durch die grüne Insel - hauptsächlich der Küste entlang und meist wird
wild gecampt.

The Spire ist das neue Wahrzeichen von Dublin. Die zirka 120 Meter hohe Metallnadel steht seit 2003 in der Mitte der O´Connell Street und ist nachts beleuchtet.
Kirchen gibt es an jeder Ecke. Christ Church Cathedrale - Dublin.

Mit dem Fahrrad erkunden wir den Phoenix Park im Nordwesten Dublins.

Der Phoenix Park ist mit 808 Hektar einer der größten innerstädtischen Parkanlagen der Welt und es begegnen dem aufmerksamen Besucher durchaus der eine oder andere Dammhirsch in der Anlage.

Mit dem Wohnmobil fahren wir in die Wicklow Mountains, südlich von Dublin, und steuern unser erstes Ziel ausserhalb der Hauptstadt an - Glendalough. Wir wandern entlang des Upper Lakes auf dem Mountain Walk und genießen die Natur die uns umgibt.

Leider ist das Wetter nicht das Beste doch dafür werden wir von der Natur verwöhnt. Auch Wild ist zu sehen und ein paar Bergziegen haben es sich zwischen den Felsen bequem gemacht und beobachten unser Treiben mit Interesse.

Der
Upper Lake, an dem wir am rechten Bergrücken entlang wanderten und am linken Ufer wieder zum Ausgangspunkt zurück kehrten.

Erster Blick auf den Atlantik, kurz vor Annestown - Süd Irland.

Im Hafen von Cobh - Süd Irland.

Old Head of Kinsale - Süd Irland.

Obwohl nur eine sehr schmale Strasse zu diesem Parkplatz führte, waren wir für diesen Tipp meines Onkels sehr dankbar:
Baltimore - toller Blick in die Bucht und auf den Atlantik.

Baltimore Head.

Gemütlich tuckert ein Schiffchen am Morgen in die Bucht.

Ring of Bear - Südwest Irland

Am Eingang zum Killarney Nationalpark - Upper Lake - Südwest Irland.

Bei Tarbert setzen wir mit der Fähre über den Shannon River - West Irland.

Die Cliffs of Moher gehören zu den höchsten Steilklippen Europas und ragen bei Hag's Head am Südende ungefähr 120 Meter nahezu senkrecht aus dem atlantischen Ozean, erstrecken sich bis zu einer Höhe von 214 Meter und über acht Kilometer Länge bis nach Doolin.

Ein absoluter Hot-Spot zum Surfen ... direkt vor den Cliffs of Moher.

Da schaltet man einen Gang zurück - Connemara - West Irland.

Rinvyle, ein kleiner und verschlafener Ort im Westen Irlands.

Rinvyle-Beach.

Nichtstun, ausser Wellen und Wolken beobachten ...

... und Spaß haben.

Kylemore Abbey.

Ein Friedhof irgendwo und typisch irisch.

Landschaft in Connemara - West Irland.

Der Croagh Patrick (Bildmitte) ist ein 764 Meter hoher Berg im County Mayo im Westen Irlands. Er hat auch den Beinamen The Reek und gilt als heiliger Berg der Iren. Am sogenannten Reek Sunday, dem letzten Sonntag im Juli, steigen etwa 30.000 Pilger den Berg hinauf, viele tun dies barfuß.

Aufstieg von Murrisk auf den Croagh Patrick.

764 Höhenmeter die es in sich haben - teilweise äusserst steil und überall loses Gestein.

Tolle Aussicht auf die Clew Bay mit ihren
365 Inseln.

Auf dem Gipfel steht eine kleine Kapelle zu Ehren des heiligen Patricks.

Sunset bei Rosses Point - West Irland.

Statue zum Gedenken an die Lieben, die nicht mehr von der See zurück kehrten - Rosses Point.

Nichts geht über einen feinen Morgenlauf - diesmal am Rosses Beach.

Eine alte Stahlboje hängt am Strand fest.

Wolken treiben über die Westport Bay.

Traditionelles, strohgedecktes Haus in Nord Irland.

Am nördlichsten Punkt Irlands - Malin Head - müssen wir wenden und dem Kompass Richtung Südost folgen.

Dunluce Castle. Errichtet von Richard de Burgh, Earl of Ulster, im 13. Jahrundert - Nordirland.

Giant´s Causeway - Nordirland. Die UNESCO rechnet ihn zum Weltnaturerbe. Er besteht aus etwa 40.000 gleichmäßig geformten Basaltsäulen, die ein Alter von etwa 60 Millionen Jahre aufweisen. Die meisten der Säulen sind sechseckig, einige haben jedoch vier, fünf, sieben oder acht Ecken. Die größten der Steinbrocken sind bis zu 12 Metern hoch und das Gestein ist an manchen Stellen bis 25 Meter dick.

Wissenschaftlich wird die Entstehung der Basaltsäulen als natürliches Abkühlungsphänomen von heißem Magma betrachtet. Basalt erstarrt zu Säulen, wenn der Abkühlungsprozess sehr langsam voranschreitet, wobei die Säulen immer senkrecht zur Abkühlungsfläche stehen.

Der Giant’s Causeway führt etwa fünf Kilometer entlang der Klippen und endet im Meer.

In der Nähe von
Carrick-a-Reede ... die Rope Bridge.

Ursprünglich wurde diese Brücke von Fischern benützt, um besser zu den Lachsen zu gelangen.